Juso-Hochuschulgruppe Bochum

Grundsatzpositionen

Wir finden:

Der Rechtsruck in der Gesellschaft macht auch vor der Studierendenschaft keinen Halt. Das zeigt, dass es ein tiefgreifendes Problem mit dem Verständnis von Demokratie gibt. Wir wollen in einer durch und durch demokratischen Gesellschaft leben, dazu ist es notwendig alle Institutionen bis ins Kleinste demokratisch zu gestalten. Dies gilt auch für die Hochschulen und die Ruhr-Uni!

In unseren Veranstaltungen herrscht schon allein wegen des unterschiedlichen Wissensstands zwischen Dozierenden und Studierenden eine Hierarchie. Diese kann nicht behoben werden, aber wir setzen uns für eine Kultur des kritischen Umgangs mit diesem Machtverhältnis ein. Gute Lehre bedeutet für uns demokratische Lehre, Kritik an Inhalten und Struktur soll in den Veranstaltungen Raum finden und diskutiert werden können.

Wir fordern eine bessere Zusammenarbeit im Studierendenparlament. Das bedeutet unter anderem frühere Bekanntgabe der Sitzungstermine, keine Tischvorlagen mehr, sondern alle Infos deutlich vor der Sitzung per Mail, transparente Redelisten und zeitig verfasste veröffentlichte Protokolle. Auch die Arbeit des AStA muss transparenter werden, indem Protokolle zeitiger hochgeladen werden und zu Sitzungsterminen mit größerer Öffentlichkeit eingeladen wird.

Durch einen solchen Kulturwandel kann eine wirkliche Offenheit erreicht werden. Nur unter diesen Bedingungen ist ehrenamtliches Engagement in der Hochschulpolitik attraktiv für alle Studierenden. Dafür wollen wir uns als Juso-Hochschulgruppe einsetzen!