Juso-Hochuschulgruppe Bochum

Gutes Leben

8qm in schlechter Lage – Wohnraum ausbauen

Glücklicherweise sind die Immobilienpreise in Bochum nicht mit denen in München oder Berlin zu vergleichen, aber auch wir müssen feststellen, dass der Kampf um bezahlbaren Wohnraum insbesondere in zentraler Lage stärker geworden ist. Gerade zu Beginn des Semesters sind Wohnungen und WGs knapp. Wir brauchen dringend mehr studentischen Wohnraum, das heißt: Mieten, die auch für Studierende bezahlbar sind. Auch mehr Wohnheimsplätze müssen her, denn Wohnraum darf nicht zum Luxus werden. Wir fordern, dass die Platzvergabe in den Wohnheimen vom Akafö besser organisiert und transparenter gestaltet wird.

 

Mobilität

Als Uni mit vielen Pendler*innen offenbaren sich die Grenzen der U35, die Bahnen sind gerade in Stoßzeiten extrem überfüllt. Deshalb halten wir die Idee, einer Ostentlastung der U35, beispielsweise über eine direkte Anbindung der RUB an den Bahnhof Langendreer S für sinnvoll. Im Zuge der Campuserweiterung Richtung Mark 51°7 ist auch eine Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel von Bedeutung.

Das Semesterticket muss mit der Zeit gehen, die aktuelle Lösung mit dem Papierausdruck ist chaotisch und führte bereits zu Problemen. Wir fordern die Integration des Tickets zurück in den Studierendenausweis und eine besser zu handhabende digitale Lösung!

Nicht alles lässt sich mit dem öffentlichen Nahverkehr erledigen, manchmal brauchen auch Studierende ein Auto. Hierfür fordern wir eine Kooperation mit Carsharing Projekten durch den AStA. Insbesondere Initiativen und Fachschaften benötigen für ihre Arbeit regelmäßig große PWKs. Wir wollen prüfen, ob die Fahrzeuge der Universität und des Akafö dafür nutzbar gemacht werden können.

 

Kulturticket!

Das Kultursemesterticket ist an anderen Hochschulen schon Standard, dieses Angebot wollen wir auch in Bochum schaffen. Durch ein Solidarticket könnten Studierende nahezu kostenlosen Eintritt in verschiedenen Kultureinrichtungen in Bochum erhalten.

Beim Schauspielhaus wird ein ähnliches Angebot schon viel und gerne von Studierenden genutzt. Dies zeigt, dass das Ticket von Studierenden gut angenommen wird. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass alle Studierenden auch weiterhin an der Kultur in unserer Stadt teilhaben können und nicht aus finanziellen Gründen davon ausgeschlossen werden. Konkret setzten wir uns für den Ausbau der Theaterflat in ein Kultursemesterticket ein.